Partner

Praxis für Humangenetik

Etwa 5 bis 10 Prozent der Brustkrebserkrankungen sind erblich. Bei den erblichen Brustkrebserkrankungen wird das Tumorrisiko (nahezu) ausschließlich durch eine angeborene Mutation verursacht. Eine solche angeborene Mutation bedeutet nicht, dass eine Frau zwingend an einem Karzinom erkrankt, kann jedoch zu einem deutlich erhöhten Risiko für Brust- und ggf. Eierstockkrebs führen.

Bei Verdacht auf familiären (erblichen) Brustkrebs sollten Patientinnen über die Möglichkeit einer humangenetischen Diagnostik informiert werden. Wir kooperieren vertrauensvoll mit Fachärztinnen aus der Praxis für Humangenetik (Dr. U. Peters, Dr. S. Kleier, Dr. A. Preuße).

Etwa 5 bis 10 Prozent der Brustkrebserkrankungen sind erblich. Bei den erblichen Brustkrebserkrankungen wird das Tumorrisiko (nahezu) ausschließlich durch eine angeborene Mutation verursacht. Eine solche angeborene Mutation bedeutet nicht, dass eine Frau zwingend an einem Karzinom erkrankt, kann jedoch zu einem deutlich erhöhten Risiko für Brust- und ggf. Eierstockkrebs führen.

Seit August 2014 besteht im Mammazentrum die Möglichkeit zur genetischen Beratung durch die Fachärztinnen für Humangenetik Frau Dr. Kleier und Frau Dr. Peters aus der Gemeinschaftspraxis für Humangenetik und Genetische Labore.

Sprechstunde im Mammazentrum Hamburg:
Telefon 040 – 44 190 504
Sprechzeiten: Donnerstags 9 bis 11 Uhr
Moorkamp 2-6, 20357 Hamburg

GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR HUMANGENETIK & GENETISCHE LABORE
Dres. Peters, Kleier, Preuße
Altonaer Str. 61-63, 20357 Hamburg
Telefon 040-43 29 26 55
Telefax 040-43 29 26 20
www.dna-diagnostik.hamburg

In einer genetischen Beratung erfolgen eine detaillierte Erhebung der Eigen- und Familienanamnese sowie eine ausführliche Information zum Thema der erblichen Krebserkrankungen. Die genetische Beratung und Diagnostik hat das Ziel, das individuelle Tumorrisiko für jede Frau zu ermitteln, um gezielte Vorsorgemaßnahmen zu ermöglichen.

Dr. Saskia Kleier Dr. Usha Peters
Dr. med. Saskia Kleier
Dr. med. Usha Peters
geb. 1971 in Hamburg
1991–1993 Studium Humanmedizin, Universität Göttingen
1993-1996 Studium Humanmedizin, Universität Berlin
1999 Promotion
1997–2000 Institut für Humangenetik, WWU Münster
2001–2002 Innere Medizin, Universitätsklinikum Münster
Seit 2003 Ärztliche Mitarbeiterin in der Humangenetik
Seit 2005 Fachärztin für Humangenetik
Seit 2006 Partnerin im Praenatalzentrum Hamburg und Humangenetik im Gynaekologicum
Ärztliche Leiterin Labore Molekulargenetik und Zytogenetik
geb. 1965 in Heerlen, Niederlande
1985–1992 Studium der Humanmedizin, Universität Marburg
1993–1994 Innere Medizin, Universitätsklinikum Marburg
1995 Promotion, Universität Marburg
1994–1997 Humangenetik, Universitätsklinikum Gießen
1997–2000 Humangenetik, Privatlabor, Hamburg
2000–2001 Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Lübeck
Seit 2002 Partnerin in der Praxisgemeinschaft für Pränataldiagnostik und Humangenetik
Leiterin des Labors für Molekulare Medizin
Leistungsspektrum
Genetische Beratung
  • Familiäre Tumorerkrankungen (z.B. familiärer Darmkrebs, Brustkrebs, Eierstockkrebs, Schilddrüsenkarzinome, MEN, diffuses Magenkarzinom, etc.)
  • Wiederholtes Auftreten von Fehlgeburten (Aborten) und / oder Totgeburt
  • Genetisch bedingte Fertilitätsstörungen, unerfüllter Kinderwunsch
  • Neurologische und neurodegenerative Erkrankungen in der Familie
  • Muskelerkrankungen in der Familie
  • Stoffwechselerkrankungen in der Familie
  • Monogener Diabetes (MODY)
  • Familiäre Chromosomenveränderungen
  • Familiär bekannte Genveränderung, bzw. genetisch bedingte Erkrankungen
  • Körperliche und/oder geistige Behinderung in der Familie
  • Kinder mit Verdacht auf eine genetisch bedingte Erkrankung, übergeordnetes Syndrom
  • Konsanguinität, Blutsverwandtschaft

Schwangerschaft:

  • Erhöhtes Alter der Schwangeren
  • Vor Pränataldiagnostik
  • Ultraschallauffälligkeiten
  • Auffälligem Erst-Trimeser-Screening
  • V.a. fetale Chromosomenveränderungen, Gen-Defekte
  • familiäre Krankheitsdisposition
  • Mütterliche Infektionen
  • Mütterliche Medikamenten-, Röntgenstrahlung- oder Drogenexposition