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Broschüre "Brustkrebs verstehen"

Brustkrebs – Ihr Leitfaden zum Verständnis des pathologischen Befundes

Weil für Patientinnen die Ergebnisse der Tumorgewebeuntersuchung durch den Pathologen meist unverständlich sind, haben wir zusammen mit Prof. Dr. med. Axel Niendorf (Pathologie Hamburg-West, Institut für Histologie, Zytologie und molekulare Diagnostik) einen persönlichen Leitfaden zum Verständnis des pathologischen Befundes bei Brustkrebs erstellt.

BCN Sabine Scheefe (l.) und Hedda Leu (re) der Stiftung Mammazentrum Hamburg 21.11.2012 | [© (c) Martin Zitzlaff, Lehmweg 55, 20251 Hamburg, Germany, Tel. +491711940261, http://www.zitzlaff.com, info@zitzlaff.com, Postbank Hamburg BLZ 20010020 Kto.-Nr. 10204204, MwSt. 7%, Veroeffentlichung nur gegen Honorar (MFM) und Belegexemplar, mit Namensnennung] [#0,26,121#]

Breast Care Nurse

Die Breast Care Nurse (BCN, Brustschwester) übernimmt die Begleitung nach Eröffnung der Diagnose und die durchgängige persönliche Unterstützung während des gesamten Behandlungsablaufs.Hinzu kommt die Beratung über die Möglichkeiten der sozialen, familiären sowie beruflichen Rehabilitation.

Psycho-soziale Betreuung

„Nichts ist nach einer Krebsdiagnose noch so, wie es vorher war.“ Im Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem haben Sie während des stationären Aufenthaltes und auch nach Ihrer Entlassung Gelegenheit zu Gesprächen mit Dr. Christian Leuschner. Psychotherapeut. Dr. Leuschner vertritt den Fachbereich Psychoonkologie und ist kompetenter Ansprechpartner für unsere Patientinnen.

Barbara Kirschbaum, Dorit Otto und Dr. Olaf Katzler, Dorit und Alexander Otto Stiftung, Hamburg | (c) Martin Zitzlaff, www.zitzlaff.com

Traditionell Chinesische Medizin TCM

Mit der Ambulanz für Chinesische Medizin im Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem bieten wir in enger Zusammenarbeit mit der TCM-Spezialistin Frau Barbara Kirschbaum unseren Patientinnen ein integratives TCM-Therapiekonzept und eine ganzheitliche Begleitung während ihrer Behandlung in unserem Hause an. Das Projekt „Chinesische Medizin im Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem“ wird durch die Dorit und Alexander Otto Stiftung ermöglicht.

Naturheilkunde

Auf Grundlage der wirksamkeitsgeprüften Medizin (evidence-based-medicine) sowie der langjährigen Erfahrung im Bereich der Anthroposophischen Medizin kann gemeinsam mit der Patientin ein auf ihre besondere Lebenssituation abgestimmtes, individuelles Therapiekonzept entwickelt werden.


Kinderwunsch und Fertilitätserhaltung

Fragen zum Kinderwunsch und Erhalt der Fruchtbarkeit sollte bei jeder jungen Patientin mit Brustkrebs angesprochen werden. Reproduktionsfragen sind von großer Bedeutung, insbesondere für diejenigen Paare, die ihre Familienplanung vor Brustkrebsdiagnose nicht abgeschlossen haben.

Gesprächskreise für Brustkrebspatientinnen

Mit in loser Folge durchgeführten Informationsveranstaltungen rund um das Thema Brustkrebs werden verschiedene Vortragsreihen von der Stiftung Mammazentrum Hamburg unterstützt, die schwerpunktmäßig ein am Thema Brustkrebs interessiertes Publikum erreichen sollen.

Miteinander reden – von den Erfahrungen anderer profitieren

Durch den Erfahrungs- und Gedankenaustausch in der Gruppe erleben Betroffene, wie andere ihren Alltag bewältigen und was sie selbst tun können, um den Schock von Diagnose und Therapie zu überwinden. Das Mammazentrum Hamburg arbeitet eng zusammen mit der Frauenselbsthilfe nach Krebs, Landesverband Hamburg-Schleswig-Holstein e.V.

Kosmetikseminar für Brustkrebspatientinnen

Der Verlust von Haaren, Augenbrauen und Wimpern, aber auch Hautprobleme sind oftmals unangenehme Begleiterscheinungen bei Chemotherapie oder Strahlenbehandlung. Diese Belastung kann das Selbstwertgefühl erheblich einschränken. Wir wollen Ihnen helfen, das zu ändern.

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Bewegungstherapie und Sport

Auch bei Brustkrebs ist die positive Wirkung von Bewegung sowohl bei der Verträglichkeit der medikamentösen Therapien als auch beim Krankheitsverlauf gesichert. Das Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem bietet in Kooperation mit Dem Club an der Alster als Weiterführung der postoperativen Physiotherapie eine Sporttherapie an. Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung Mammazentrum.

Mit Kindern über Brustkrebs sprechen

Frauen, die an Brustkrebs erkranken, müssen sich nicht nur mit ihren eigenen Ängsten, die diese Diagnose auslöst, auseinandersetzen, sondern auch mit deren Auswirkungen auf das familiäre Umfeld umgehen. Die Stiftung phönikks – Familien leben – mit Krebs bietet in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mamma­zentrum Hamburg eine kostenlose Sprechstunde in den Räumen des Krankenhauses Jerusalem an.

Sex und Intimität

Die Gründe für die Beeinträchtigung der Lust können vielfältig sein. Fassen Sie den Mut, Ihren Arzt nach möglichen Veränderungen auf Ihre Sexualität schon vor Beginn Ihrer Therapie zu fragen.

Sanitätshaus

Im Sanitätshaus können Sie sich ausführlich und einfühlsam beraten lassen: Brustprothesen, Spezial-BHs, Spezial-Dessous, Spezial-Bademoden für Frauen nach Brust-Operation u.v.a.m.

Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung

Zum Leistungsspektrum der gesetzlichen Rentenversicherung gehört auch die Förderung einer Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit nach der Brustkrebsbehandlung (onkologische Rehabilitation). Onkologische Rehabilitationsleistungen können Sie auch als Anschlussrehabilitation, also unmittelbar nach der Krankenhausbehandlung, erhalten.

Das offene Atelier

Die Kunsttherapie ist eine Therapieform, bei der jeder Mensch seine Wünsche und Gefühle, seine Sorgen und Nöte in Bildern und plastischen Formen zum Ausdruck bringen kann. In der Gruppentherapie fördert eine erfahrene Kunsttherapeutin die Kommunikation und die Interaktion.