Die chemotherapieinduzierte Alopezie ist eine der häufigsten und besonders für Frauen emotional schwer zu ertragenden Nebenwirkungen der medikamentösen Tumortherapie. Was der Verlust der Haare für die Betroffenen bedeutet, wird von Onkologen oft unterschätzt.
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Auch wenn der Haarverlust nicht immer vollständig vermieden werden kann: durch verschiedene Studien ist belegt, dass die Kühlbehandlung der Kopfhaut den Chemotherapie bedingten Haarausfall erheblich verringern kann. Dies gilt unter bestimmten Voraussetzungen für Brustkrebspatientinnen, die mit einer vorbeugenden oder mit einer die Lebensdauer verlängernden Chemotherapie behandelt werden.
Eine häufige Nebenwirkung der Chemotherapie bei Gabe taxanhaltiger Medikamente sind die induzierte Polyneuropathie (CIPN) und das Hand- und Fußsyndrom (HFS). Diese schmerzhaften Nervenschädigungen in den Extremitäten schränken die Lebensqualität befristet, manchmal aber auch dauerhaft ein. Hier kann mit gradgenauer Kühlung von Händen und Füßen durch den Einsatz von Hilotherm-Geräten geholfen werden.
Ob diese Begleitangebote für Sie in Frage kommen, besprechen Sie bitte, ebenso wie die Frage eines eventuellen Kostenbeitrags, mit Ihren behandelnden Ärzt*innen.

