Behandlung, Leistungen

Mammazentrum Hamburg.
Ein interdisziplinäres Brustzentrum

Seit 1996 hat sich unserer operative Bereich mit ca. 1.900 Operationen jährlich zu einer der größten Abteilungen in Europa entwickelt. Unsere onkologische Ambulanz führte im gleichen Zeitraum bei ca. 600 Patientinnen nach Mammakarzinom mit etwa 3.000 Infusionszyklen adjuvante (postoperative) Chemotherapien durch. Insgesamt befinden sich ca. 1.600 Patientinnen in der Nachsorge.

Bei jährlich knapp 1.000 primär operierten Patientinnen mit einem Mammakarzinom und 5 ausgewiesenen Operateuren wird die Mindestzahl der von Hauptabteilungen geforderten 150 Primäreingriffen weit überschritten. Internationale Studien beweisen, dass es eine positive Korrelation zwischen der Zahl der Behandlungen, die ein Arzt jährlich ausführt, und dem Behandlungserfolg gibt.

Das operative Spektrum umfasst alle aktuellen Eingriffe incl. der onkoplastischen Verfahren. Weiterhin werden natürlich auch kosmetisch-ästhetische Operationen durchgeführt.

Durch eine hohe Qualifikation und Motivation der ebenfalls belegärztlich tätigen Anaesthesie und des auf unsere Operationen geschulten Pflegepersonals im OP und auf Station können so eine optimale Vorbereitung, kurze Überlege- und OP-Zeiten sowie eine patientinnengerechte Betreuung erreicht werden. Die OP-Dauer wird zudem durch die ausschließliche Spezialisierung und Erfahrung der Operateure auf die weibliche Brust verkürzt.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit wurde durch die Zusammenführung der Schwerpunktpraxis für Mammadiagnostik, des operativen Bereichs, der Pathologie (Schnellschnittlabor)  und der psycho-onkologischen Betreuung räumlich unter einem Dach im Jerusalem verbessert. Diese Konzentration bedeutet einen großen Vorteil für die Patientinnen und die Qualität der Therapie, da es ein System „der kurzen Wege“ ist. Durch die beleg- oder konsiliarärztliche Tätigkeit werden alle Patientinnen von qualifizierten Fachärzten behandelt und es besteht formal kein Unterschied zwischen privat- und gesetzlich versicherten Patientinnen.

Die Akzeptanz der Patientinnen und der zuweisenden Ärzte ist dadurch gewachsen, da gerade in der Konfrontation mit einer Krebserkrankung eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre gewährleistet ist, die von den betroffenen Patientinnen als angenehm und der Behandlung angemessen empfunden wird.

Auch eine Kooperation zur Intensivierung von Studien und Verbesserung des Qualitätsmanagements wurde mit anderen Institutionen eingegangen, z.B. der Studiengesellschaft Onkokolleg. Die bisherige Entwicklung des Mammazentrum Hamburg spricht eindeutig dafür, dass die Behandlung der Patientinnen in einer Spezialeinheit zunehmend gewünscht und in Anspruch genommen wird.

 

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