Vom 21. bis 24. Oktober 2026 fand in München der 66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) statt. Knapp 6.000 Ärztinnen und Ärzte aus Klinik, Praxis und Forschung kamen zusammen, um neue Studienergebnisse zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Das Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem und das Dysplasiezentrum Hamburg waren mit mehreren Beiträgen dabei.
Unsere Beiträge
Dr. Olaf Katzler sprach über die Bedeutung von Selen im Praxisalltag. Es ging darum, wie sich Laborwerte einordnen lassen und wie man Patient:innen dazu berät.
Prof. Dr. Felix Hilpert widmete sich in der Sitzung „Der schwierige Fall“ der Frage, wie Patient:innen bestmöglich auf eine umfangreiche tumorreduzierende Operation vorbereitet werden können.
Prof. Dr. Linn Wölber stellte aktuelle Studien zum Vulvakarzinom vor. In der Sitzung „Aktuelle onkologische Studien in Deutschland“ berichtete sie außerdem über Studien zum Zervix- und Vulvakarzinom.
PD Dr. med. Anna Jaeger war mit einem wissenschaftlichen Poster vertreten.
Dr. med. Sara Lezon präsentierte einen Fallbericht aus dem Dysplasiezentrum Hamburg als ePoster.
Gute Gespräche bei schweren Diagnosen
Dr. med. Sara Lezon leitete außerdem die Sitzung „Reden, Verstehen, Absichern – Aufklärung in der Gynäkologie und Geburtshilfe“. In ihrem Vortrag „Schlechte Nachrichten, gute Kommunikation“ ging es darum, wie Ärztinnen und Ärzte Gespräche über belastende Diagnosen und Komplikationen gut führen können. Ein Thema, das uns im Alltag mit unseren Patient:innen jeden Tag begleitet.
Neue Sprecherin des Jungen Forums
Mit dem Kongress hat Dr. med. Sara Lezon ihre Amtszeit als Sprecherin des Jungen Forums der DGGG angetreten, für die Jahre 2026 bis 2028. Das Junge Forum vertritt in der Fachgesellschaft den ärztlichen Nachwuchs. Gemeinsam mit Dr. Laura Behrendt gehört Sara Lezon damit auch dem erweiterten Vorstand der DGGG an. Wir gratulieren herzlich.
Wir nehmen viele Impulse aus München mit nach Hamburg, in die tägliche Arbeit mit unseren Patient:innen.
In sicheren Händen.

