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1996-2016: 20 Jahre Brustkrebsbehandlung auf höchstem Niveau – das Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem feiert Jubiläum

„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg“ (Henry Ford). Die Ärzte des Mammazentrum Hamburg am Krankenhaus Jerusalem arbeiten seit nunmehr 20 Jahren erfolgreich zusammen – ein Anlass, der im September 2016 mit einer großen Jubiläumsfeierlichkeit samt Fachsymposium begangen wurde. Die Veranstaltung fand im außergewöhnlichen Ambiente der „Halle 424“ im Oberhafenquartier statt. In diesem Rahmen wurde intensiv rückblickend und vorausschauend die optimierte Diagnostik und Therapie von Brustkrebs diskutiert.

Am Vormittag begann der Rückblick mit einer Gesprächsrunde: Vom Anfang bis heute. Themen: Wie das interdisziplinäre Konzept entstanden ist. Entwicklung der Mammadiagnostik, Entwicklungen der Pathologie von der Deskription zur Grundlage der Therapie, Entwicklung der systemischen Therapie. Vernetzung der Kompetenzen.

Danach diskutierten profilierte Vertreter ihrer Institutionen unter der Moderation durch Frau Sabrina Staubitz Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Verantwortung bei der Versorgung von Brustkrebspatientinnen. Die Dorit & Alexander Otto Stiftung, die Hamburger Krebsgesellschaft, die Stiftung Mammazentrum Hamburg, die KV Hamburg, die AOK Rheinland/Hamburg und die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg überbrachten Glückwünsche und sagten dem Mammazentrum Hamburg auch künftig ihre Unterstützung zu.

Zum Mittag hat der prominente Gastredner und TV-Koch Christian Rach mit seinem Vortrag „Die Unendlichkeit liegt auf dem Teller. Oder über den Mut, Entscheidungen zu treffen“ eine Brücke zwischen den zwei Welten Medizin und Kulinarik geschlagen und den Medizinern eindrücklich ins Gewissen geredet, die Ernährung der Patientinnen noch mehr zu beachten.

Am Nachmittag wurde dann in Vorträgen das Thema „Heute und Zukunft im Zentrum!“ dargestellt und abschließend gab es einen Ausblick auf Innovationen in Diagnostik und Therapie. Der Tag zeigte, dass im Mammazentrum Hamburg seit 1996 die Vision Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms (Brustkrebs) zu verbessern und die beteiligten Ärzte in Klinik und Schwerpunktpraxen bei der Behandlung dieser Erkrankung interdisziplinär zusammenzuführen, nachhaltig und erfolgreich umgesetzt wurde. Ein ursprünglich höchst innovativer Ansatz mit Modellcharakter für viele inzwischen etablierte Organzentren, die dem Mammazentrum Hamburg mittlerweile gefolgt sind.

Die an das Mammazentrum angeschlossene Stiftung übernimmt darüber hinaus gesellschaftliche Verantwortung. Die Stiftung Mammazentrum Hamburg macht Patientinnen unterschiedlichste therapiebegleitende Angebote zugänglich. Großzügige Unterstützung erfahren die Patientinnen des Mammazentrums Hamburg auch durch die Dorit und Alexander Otto Stiftung, die ihnen eine unterstützende Behandlung mit Methoden aus dem Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ermöglicht. Diese Angebote sollen ebenso wie die medizinischen Behandlungskonzepte in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. Darüber waren sich alle Teilnehmer einig und diskutierten die Möglichkeiten bei einem kollegialen Austausch am Abend.

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